Verein der Freunde und Förderer
der Stiepeler Dorfkirche e.V.

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Satzung vom 09.11.2005 i.d.F. vom 18.04.2012

Präambel

Die Stiepeler Dorfkirche ist ein bedeutendes Kulturdenkmal an der Ruhr und das älteste Bauwerk in Bochum. 1988 hat die Stadt Bochum die romanische Kirche zusammen mit dem sie umgebenden historischen Kirchhof unter Denkmalschutz gestellt. In den Jahren 1998 bis 2007 wurde die Kirche mit ihren wertvollen Wand- und Deckenmalereien innen und außen sowie der Kirchhof mit seinen alten Grabsteinen und dem romanischen Torhaus umfassend saniert und restauriert. Jedoch erfordert die Unterhaltung der Stiepeler Dorfkirche und des Kirchhofs auch in Zukunft laufend erhebliche Mittel.
 

¬ß 1  Name, Sitz, Gesch√§ftsjahr

(1)   Der am 09.11.2005 gegr√ľndete Verein f√ľhrt den Namen ‚ÄěVerein der Freunde und F√∂rderer der Stiepeler Dorfkirche e.V.‚Äú. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Bochum unter VR 3712 eingetragen.

(2)  Der Verein ist √ľberkonfessionell und √ľberparteilich.

(3)  Der Verein hat seinen Sitz in Bochum.

(4)   Das Gesch√§ftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
 

¬ß 2  Zweck

(1)   Zweck des Vereins ist die F√∂rderung des Erhalts und der Pflege der romanischen Stiepeler Dorfkirche in Bochum mit ihren wertvollen Wand- und Deckenmalereien und ihrer sonstigen Ausstattung sowie des die Kirche umgebenden historischen Kirchhofs mit alten Grabsteinen und dem romanischen Torhaus. Auch die Neubeschaffung von Kirchenausstattung ist f√∂rderungsw√ľrdig. Die F√∂rderobjekte sind bzw. werden Eigentum der evangelischen Kirchengemeinde Stiepel. Der Vereinszweck erstreckt sich nicht auf die auf dem Kirchhofsgel√§nde im 20. Jahrhundert oder sp√§ter errichteten Geb√§ude (samt Einrichtung, ausgenommen die auch der Kirche dienende Zentralheizung im Gemeindehaus) und Anlagen.

(2)   Der Zweck wird von dem Verein verwirklicht insbesondere durch

    a)  Einwerben von Geld- und Sachzuwendungen sowie von Dienst- und Personalleistungen f√ľr den Vereinszweck und seine Verwirklichung,
    b)  Gew√§hrung von Zusch√ľssen und zinsg√ľnstigen Darlehen an die evangelische Kirchengemeinde Stiepel zur Verwendung f√ľr Vorhaben im Sinne der Abs. 1 und 2 Buchst. d) und e),
    c)  Unterst√ľtzung der rechtsf√§higen gemeinn√ľtzigen ‚ÄěR. u. W. Quillmann Stiftung‚Äú, Bochum, mit Mitteln des Vereins f√ľr Zwecke und Ma√ünahmen im Sinne der Abs. 1 und 2 Buchst. d) und e),
    d)  Information und Beratung der kirchlichen, der staatlichen, der kommunalen und sonstiger Stellen sowie der √Ėffentlichkeit in Zusammenhang mit dem Vereinszweck,
    e)  F√∂rderung fachlicher Gutachten sowie der Erstellung, des Drucks und der Herausgabe von Ver√∂ffentlichungen √ľber die Objekte des Vereinszwecks (Abs. 1),
    f)   Information der Mitglieder und sonstigen F√∂rderer des Vereins.

(3)   Ein Anspruch auf Leistungen gem√§√ü Abs. 2 Buchst. b), c) und e) besteht nicht.
 

¬ß 3  Gemeinn√ľtzigkeit

(1)   Der Verein verfolgt ausschlie√ülich und unmittelbar gemeinn√ľtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts ‚ÄěSteuerbeg√ľnstigte Zwecke‚Äú der Abgabenordnung. Er ist selbstlos t√§tig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2)   Die Mittel des Vereins d√ľrfen nur f√ľr den satzungsm√§√üigen Zweck verwendet werden.

(3)   Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten erbrachte Leistungen weder bei ihrem Ausscheiden aus dem Verein noch im Falle der Aufl√∂sung des Vereins zur√ľck und haben keinen Anspruch auf Anteile am Vereinsverm√∂gen.

(4)   Niemand darf durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverh√§ltnism√§√üig hohe Verg√ľtungen beg√ľnstigt werden.
 

¬ß 4     Mitgliedschaft

(1)   Ordentliche Mitglieder des Vereins k√∂nnen nat√ľrliche vollj√§hrige Personen, juristische Personen des privaten oder des √∂ffentlichen Rechts und sonstige Vereinigungen werden, wenn sie bereit sind, den Zweck des Vereins nachhaltig zu unterst√ľtzen.

(2)   Die Aufnahme in den Verein kann in jeder Form beantragt werden. √úber die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Es besteht kein Anspruch auf Aufnahme. Der Vorstand teilt seine Entscheidung der/dem Antragsteller(in) schriftlich mit. Er braucht ablehnende Entscheidungen nicht zu begr√ľnden.

(3)   Personen, die sich um den Zweck des Vereins und seine Verwirklichung besonders verdient gemacht haben, k√∂nnen zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

(4)   Jede Art von Mitgliedschaft endet durch

    a)  schriftliche an den Vorstand gerichtete Austrittserkl√§rung des Mitgliedes, die nur zum Schluss eines Gesch√§ftsjahres unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zul√§ssig ist,
    b)  nicht vom Vorstand bewilligte Nichtzahlung von zwei j√§hrlichen Mindestmitgliedsbeitr√§gen nach zweimaliger schriftlicher Mahnung,
    c)  Verlust der Rechtsf√§higkeit des Mitgliedes,
    d)  Ausschluss des Mitgliedes aus dem Verein bzw. Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft,
    e)  Tod des Mitgliedes.

(5)   √úber den Ausschluss bzw. die Aberkennung entscheidet der Vorstand. Der Ausschluss bzw. die Aberkennung ist nur aus wichtigem Grund zul√§ssig. Ein wichtiger Grund ist insbesondere gegeben, wenn das Mitglied in erheblichem Ma√üe gegen die Interessen oder die Satzung des Vereins versto√üen hat oder ein ehrenr√ľhriges Verhalten zeigt. Vor dem Ausschluss bzw. der Aberkennung ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zu geben, sich schriftlich zu den ihm schriftlich mitgeteilten, f√ľr die Entscheidung erheblichen Tatsachen zu √§u√üern. Die Entscheidung √ľber den Ausschluss bzw. die Aberkennung ist schriftlich zu begr√ľnden und dem Mitglied zuzustellen. Gegen die Entscheidung kann das Mitglied binnen eines Monats nach deren Erhalt beim Vorstand schriftlich Berufung einlegen. √úber die Berufung entscheidet die n√§chste Mitgliederversammlung endg√ľltig.
 

¬ß 5  Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1)   Die Mitglieder sollen im Rahmen ihrer M√∂glichkeiten und Kr√§fte den Zweck des Vereins unterst√ľtzen, seine Arbeit √ľberzeugend in der √Ėffentlichkeit vertreten, weitere Personen f√ľr die Mitgliedschaft und die Arbeit im Verein gewinnen und sich um zus√§tzliche Spenden f√ľr den Verein bem√ľhen. Sie haben die Satzung und die Beschl√ľsse der Vereinsorgane zu beachten.

(2)   Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie sind in den Mitgliederversammlungen stimmberechtigt und in die Organe des Vereins w√§hlbar. F√ľr Satz 2 haben juristische Personen und sonstige Vereinigungen jeweils eine ihnen angeh√∂rende nat√ľrliche Person zu benennen.

(3)   Die ordentlichen Mitglieder sind zur Zahlung von j√§hrlichen Mitgliedsbeitr√§gen verpflichtet, deren Mindesth√∂he durch die Mitgliederversammlung beschlossen wird. Die Mitgliedsbeitr√§ge sind innerhalb der ersten drei Monate jeden Gesch√§ftsjahres an den Verein zu zahlen.

(4)   Die Mitglieder sind auch nach Beendigung der Mitgliedschaft verpflichtet, √ľber die ihnen w√§hrend ihrer Zugeh√∂rigkeit zum Verein bekannt gewordenen Angelegenheiten Verschwiegenheit zu bewahren. Sie haben beim Ausscheiden aus dem Verein s√§mtliches in ihrem Besitz befindliches Vereinsverm√∂gen zur√ľckzugeben.
 

¬ß 6  Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.
 

¬ß 7  Mitgliederversammlung

(1)   Eine Mitgliederversammlung ist mindestens alle drei Jahre von der/dem Vorsitzenden (Abs. 4) schriftlich unter Angabe von Tagungsort, Tagungszeit und Tagesordnung mit einer Frist von mindestens zwei Wochen einzuberufen. Bei der Fristberechnung werden der Tag der Absendung und der Tag der Mitgliederversammlung nicht mitgerechnet. Unabh√§ngig von Satz 1 hat die/der Vorsitzende eine Mitgliederversammlung unverz√ľglich einzuberufen, wenn

    a)  es das Interesse des Vereins erfordert,
    b)  die beiden Rechnungspr√ľfer(innnen) oder mindestens ein F√ľnftel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gr√ľnde verlangen.

(2)   In die Tagesordnung sind als Einzelpunkte alle Vorschl√§ge aufzunehmen, die dem Vorstand bis zwei Tage vor der Absendung der Einladung zugegangen sind. Die Tagesordnung kann in der Mitgliederversammlung erweitert werden, wenn vier F√ľnftel der anwesenden Mitglieder dem zustimmen und es sich nicht um Angelegenheiten gem√§√ü Abs. 3 Buchst. i) bis l) handelt.

(3)   Der Mitgliederversammlung obliegen insbesondere

    a)  die Beschl√ľsse √ľber grunds√§tzliche Fragen der Arbeit des Vereins,
    b)  unbeschadet ¬ß 8 Abs. 3 Satz 4 in getrennten Wahlg√§ngen die Wahl der nach ¬ß 8 Abs. 1 zu w√§hlenden Mitglieder des Vorstandes,
    c)  unbeschadet ¬ß 10 Abs. 1 Satz 3 die Wahl der Rechnungspr√ľfer(innen),
    d)  die Entgegennahme der schriftlichen Jahresrechnung und des schriftlichen Gesch√§ftsberichtes des Vorstandes f√ľr das abgelaufene Gesch√§ftsjahr,
    e)  die Entgegennahme des schriftlichen Berichts der Rechnungspr√ľfer(innen),
    f)   die Entlastung des Vorstandes und der Rechnungspr√ľfer(innen),
    g)  die Festsetzung des j√§hrlichen Mindest-Mitgliedsbeitrages,
    h)  die Entscheidung √ľber die entgeltliche Anstellung von voll- oder teilzeitbesch√§ftigtem Personal f√ľr den Verein,
    i)   die Beschl√ľsse √ľber Satzungs√§nderungen,
    j)   die Beschl√ľsse √ľber die Ernennung von Ehrenmitgliedern,
    k)  die Beschl√ľsse √ľber die Abberufung von nach Buchst. b) und c) Gew√§hlten und den Ausschluss von Mitgliedern bzw. die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft gem. ¬ß 4 Abs. 4 Satz 7,
    l)   der Beschluss √ľber die Aufl√∂sung des Vereins.

(4)   Vorsitzende(r) der Mitgliederversammlung ist die/der Vorsitzende des Vorstandes (¬ß 8 Abs. 1). Ihre/Seine Wahl erfolgt unter der Leitung einer/eines daf√ľr gew√§hlten Versammlungsleiterin/Versammlungsleiters.

(5)   Jede ordnungsgem√§√ü einberufene Mitgliederversammlung ist ohne R√ľcksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussf√§hig. Darauf soll in jeder Einladung hingewiesen werden.

(6)   Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit, in den F√§llen von Abs. 3 Buchst. i) (einschl. der √Ąnderung des Vereinszwecks) bis Buchst. l) mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen g√ľltigen Stimmen. Stimmenthaltungen z√§hlen zur Berechnung der Mehrheit nicht mit.

(7)   Die Mitgliederversammlung stimmt offen ab. Auf Antrag eines anwesenden Mitgliedes und in jedem Fall von Abs. 3 Buchst. k) und l) wird geheim abgestimmt.

(8)   √úber jede Mitgliederversammlung wird eine Ergebnisniederschrift erstellt, die von der/dem Vorsitzenden, der/dem evtl. weiteren Versammlungsleiter(in) und der/dem Schriftf√ľhrer(in) zu unterzeichnen ist.
 

¬ß 8  Vorstand, Gesch√§ftsf√ľhrung

(1)   Der Vorstand des Vereins besteht aus der/dem Vorsitzenden, der/dem stellvertretenden Vorsitzenden, der/dem Schatzmeister(in) und der/dem Schriftf√ľhrer(in) als gew√§hlten Mitgliedern sowie der/dem jeweiligen f√ľr die Stiepeler Dorfkirche zust√§ndigen Pfarrer(in) als Mitglied von Amts wegen. Zus√§tzlich kann ein weiteres Vorstandsmitglied (insbesondere f√ľr die √Ėffentlichkeitsarbeit) gew√§hlt werden. Im √úbrigen regelt der Vorstand die Aufgabenverteilung selbst.

(2)   Zu Vorstandsmitgliedern sind nur Vereinsmitglieder w√§hlbar.

(3)   Die Wahlzeit des Vorstandes betr√§gt jeweils drei Jahre. Unmittelbare Wiederwahl der einzelnen Vorstandsmitglieder ist zul√§ssig. Nach Ablauf der Wahlzeit bleiben die einzelnen Vorstandsmitglieder bis zu ihrer Wiederwahl oder der Wahl neuer Vorstandsmitglieder im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied w√§hrend der Wahlzeit aus, k√∂nnen die verbleibenden Vorstandsmitglieder unbeschadet ¬ß 7 Abs. 3 Buchst, b eine(n) Nachfolger(in) f√ľr die Zeit bis zur n√§chsten Mitgliederversammlung w√§hlen und die Funktionen i.S.v. Abs. 1 neu zuordnen.

(4)   Der Vorstand ist f√ľr alle Angelegenheiten des Vereins, insbesondere die Gesch√§ftsf√ľhrung, zust√§ndig, soweit nicht diese Satzung andere Regelungen enth√§lt.

(5)   Der Verein wird gerichtlich und au√üergerichtlich jeweils durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Zu ihnen muss die/der Vorsitzende oder die/der stellvertretende Vorsitzende geh√∂ren. Im Innenverh√§ltnis gilt f√ľr Satz 2, dass insoweit die/der stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung der/des Vorsitzenden den Verein vertreten darf.

(6)   Die/der Vorsitzende hat Vorstandssitzungen einzuberufen, so oft es die Aufgaben des Vorstandes oder die Interessen des Vereins erfordern oder wenn ein anderes Vorstandsmitglied dies unter Angabe des Zwecks und der Gr√ľnde verlangt. Die Einladung kann m√ľndlich unter Angabe der Tagesordnung ohne Einhaltung einer Frist erfolgen. Der Vorstand ist beschlussf√§hig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Abs. 5 S√§tze 2 und 3 gilt entsprechend. Der Vorstand entscheidet ‚Äď vorbehaltlich ¬ß 28 Abs. 1 i.V.m. ¬ß 34 BGB ‚Äď mit einfacher Mehrheit der abgegebenen g√ľltigen Stimmen. ¬ß 7 Abs. 6 Satz 3 gilt entsprechend.

(7)   √úber jede Vorstandssitzung wird eine Ergebnisniederschrift erstellt, die von der/dem Vorsitzenden und der/dem Schriftf√ľhrer(in) zu unterzeichnen ist.

(8)   Die Mitglieder des Vorstandes sind f√ľr den Verein ehrenamtlich t√§tig. Ihre Haftung ist auf Vorsatz und grobe Fahrl√§ssigkeit beschr√§nkt. Sie haben Anspruch auf Ersatz ihrer sachlich gerechtfertigten Auslagen.

(9)   Jedes Vorstandsmitglied kann jederzeit aus wichtigem Grund abberufen werden. ¬ß 4 Abs. 5 S√§tze 3 bis 5 gilt entsprechend.

(10) Der Vorstand kann die F√ľhrung der laufenden Gesch√§fte einer Person √ľbertragen, die ihm nicht angeh√∂rt und die nicht Mitglied des Vereins sein muss. Diese wird ‚Äď ggf. nach Vorliegen eines Beschlusses nach ¬ß 7 Abs. 3 Buchst. h) ‚Äď von dem Vorstand bestellt und abberufen. Diese(r) Gesch√§ftsf√ľhrer(in) kann mit schriftlicher Bevollm√§chtigung durch den Vorstand in dem in der Vollmacht festgelegten Umfang den Verein nach au√üen vertreten. An den Sitzungen des Vorstandes nimmt sie/er mit beratender Stimme teil.

(11) Unbeschadet Abs. 8 Satz tr√§gt der Verein die Kosten der Gesch√§ftsf√ľhrung (Abs. 4 und 10) und der Gesch√§ftsstelle.
 

¬ß 9  Einnahmen, Verm√∂gen

(1)   Die Einnahmen des Vereins sind insbesondere

    a)  die j√§hrlichen Mitgliedsbeitr√§ge,
    b)  Geldspenden,
    c)  sonstige Zuwendungen Dritter,
    d)  die Ertr√§ge des Vereinsverm√∂gens.

(2)   Geldzuwendungen mit entsprechender ausdr√ľcklicher Verwendungsbestimmung oder von Todes wegen sowie alle Sachzuwendungen, die nicht f√ľr bestimmte Vorhaben gemacht werden, wachsen dem Vereinsverm√∂gen zu.

(3)   Die Einnahmen und das Verm√∂gen des Vereins sind m√ľndelsicher m√∂glichst wirtschaftlich zu verwalten.
 

¬ß 10   Rechnungspr√ľfung

(1)   Aus den nicht dem Vorstand angeh√∂renden Mitgliedern des Vereins werden auf die Dauer von jeweils drei Jahren zwei Rechnungspr√ľfer(innen) gew√§hlt. ¬ß 8 Abs. 3 S√§tze 2 und 3, Abs. 8 und 9 gilt entsprechend. Scheidet ein(e) Rechnungspr√ľfer(in) w√§hrend der Wahlzeit aus, kann der Vorstand unbeschadet ¬ß 7 Abs. 3 Satz 3 Buchst. c eine(n) Nachfolger(in) f√ľr die Zeit bis zur n√§chsten Mitgliederversammlung w√§hlen.

(2)   Die Rechnungspr√ľfer(innen) haben j√§hrlich die Kasse des Vereins und die Jahresrechnung des Vorstandes sachlich und rechnerisch zu pr√ľfen und √ľber das Ergebnis der n√§chsten Mitgliederversammlung zu berichten. Beanstandungen haben sie zuvor dem Vorstand mitzuteilen.
 

¬ß 11   Aufl√∂sung

(1)   Bei Wegfall der Gemeinn√ľtzigkeit, bei Entzug der Rechtsf√§higkeit oder bei Aufl√∂sung des Vereins f√§llt das vorhandene Vereinsverm√∂gen in das Verm√∂gen der rechtsf√§higen gemeinn√ľtzigen ‚ÄěR. u. W. Quillmann Stiftung‚Äú, Bochum. Sollte zu diesem Zeitpunkt diese Stiftung aufgehoben oder aufgel√∂st oder nicht mehr als gemeinn√ľtzig anerkannt sein, geht das Vereinsverm√∂gen auf die evangelische Kirchengemeinde Stiepel, Bochum, √ľber. Im Fall von Satz 1 oder 2 ist das Vereinsverm√∂gen im Sinne des Vereinszwecks (¬ß 2) zu verwenden.

(2)   Liquidatoren i.S.v. ¬ß 48 Abs. 1 Satz 1 BGB sind die amtierenden Vorstandsmitglieder, sofern die Mitgliederversammlung nicht etwas Anderes beschlie√üt. Im √úbrigen gilt ¬ß 8 entsprechend.

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